Juni 2019 

9. Höhler Biennale Gera

"ERD-Licht"


Der sarkastisch-doppeldeutige Titel verbirgt traurige, aktuelle und gerade sich in der Neuzeit häufende Erfahrungen vom Tod - Krieg - Vernichtung - Terror - Heimatlosigkeit - häuslicher und kriegerischer Gewalt.

 

Marion Linke in ihrer visuellen Qualität von Körperlichkeit und fotografischem Exkurs leistet die Künstlerin einen entlarvenden Beitrag zum Thema Sein und Vergehen des Menschen.

Durchaus menetekelhaft bezeugt ihre Arbeit im nötigen Streben des Einzelnen nach wahrer humanistischer Identität, angesichts des vermeintlichen Goldrausches unserer in ihrer so offenen Gesellschaft.

Es ist eine Installation, die intellektuell sowie emotional zu berühren versteht, in Form eines flächendeckenden Teppichs von Gewalt, unter Einsatz von übergrossen Patronenhülsen - unmittelbar, denn: es blutet die Erde. Verantwortung ist gefragt!